Baden-Württembergische Jugendtrial-Meisterschaft zu Gast in Frickenhausen


Lokalmatadoren räumen wieder ab

Motorsport: Hervorragende Ergebnisse für die Nachwuchsfahrer des MSC Frickenhausen

Und wieder standen einige angehende Trialexperten des MSC Frickenhausen auf dem begehrten Siegerpodest. Beim 5. und 6. Lauf der Baden-Württembergischen Jugend-Trial Meisterschaft am 23. und 24. Oktober surrten auf dem Gelände der ‚Alten Ziegelei‘ die Motoren von über 60 verschiedenen Geländemaschinen pro Tag. Die Veranstaltung des ADAC und Deutschen Motorsportverbandes ist untergliedert in verschiedene Jugendklassen sowie Erwachsenenklassen, die aber auf dem gleichen Parcours stattfindet.
12 verschiedene Wertungsprüfungen, Sektionen genannt, wurden auf dem Gelände vom erfahrenen Fahrtleiter Patrick Tamm und seinem tatkräftigen Team abgesteckt. Diese bestanden aus einem teils sehr schmalen Kurs über Steine, Wurzeln, hohe Stufen, große Reifen, Bäume, oder durch Schlamm und Gräben, gespickt mit schwindelerregenden Steilhängen. Oftmals waren auch enge Wendungen verlangt, sowie zentimetergenaues Fahren auf der dem Schwierigkeitsgrad entsprechenden Fahrspur. Mit zielgenauen Gasstößen wurden die Vorderräder der Geländemaschinen angehoben, um Hindernisse erklimmen oder überspringen zu können, was ein durchaus spektakuläres Bild bot. All dies ist mit den speziellen Trial-Motorrädern möglich, die ein geringes Gewicht, eine große Bodenfreiheit als auch einen großen Lenkeinschlag vorweisen. Ein entsprechender Reifendruck ist ebenso von Bedeutung und sorgt für den nötigen Vortrieb. Wer die Vorzüge seiner Maschine geschickt zu nutzen vermochte, Koordination, Mut, Gleichgewicht und eine ideale Gasdosierung mit sich brachte, konnte den Tücken der Sektionen die Stirn bieten und sie scheinbar mühelos bezwingen.
Jeder Starter führte eine Punktekarte mit sich, auf der am Ende einer Sektion die Strafpunkte eingetragen wurden, beispielsweise für das Absetzen des Fußes, das Rückwärtsrollen, Abstellen des Motors, Überfahren des Absperrbandes oder für einen Sturz. Auch darf meist eine gewisse Zeit für das Durchfahren der jeweiligen Sektion nicht überschritten werden. Die geschulten Augen der Punktrichter ließen keinen Fauxpas außer Acht. Gegen Ende des mehrstündigen Meisterschaftslaufes kamen einige Fahrer an ihre Grenzen, Kondition und Konzentration ließen nach, was Fehler zur Folge hatte. Eltern und Trainer feuerten die jugendlichen Motorsportler an, ihr Bestes zu geben, gaben Tipps zur idealen Streckenwahl und bestmöglichen Bedienung des motorisierten Sportgerätes. Die ein oder andere Träne wurde bei Misslingen und schwindenden Kräften vergossen. Zum Schluss des Wettkampfes verwandelten sich diese aber teils auch in Freudentränen, nachdem die Strapazen vergessen waren und eine gute Platzierung erkämpft werden konnte.
Äußerst wenige Fehler schlichen sich bei den Erstplatzierten ein, die durch ihre Ausdauer und ihr fahrerisches Geschick schließlich mit einem Podiumsplatz belohnt wurden und mit der Herbstsonne um die Wette strahlten.



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